Das Buch

der

Erkenntnis

 

 

Zur Bruderschaft

des

Georg Goetiaris

 

© April 2010

 

 

Eine erklärende Zusammenfassung

zum

eigentlichen Thema

 

© Über die Studienthemen einer gemeinsamen Bruderschaft,

auf dem Weg nach der Wahrheit und den Ursprung des Lebens

in den geheimen sowie allgemeinen Lehren

des

Georg Goetiaris

 

©

Von

Georg Goetiaris

 

 

 

 

© Rechtlicher Hinweis

 

Alle in diesem Buch aufgeführten Gedankengänge sowie alle Thesen wie auch Anmerkungen, sind alleiniges geistiges Eigentum von Georg Goetiaris, alias Wilfried Georg Zeh.

Der Autor dieses Buches behält sich einzig diese Rechte als sein geistiges Eigentum weltweit vor.

Ohne seine schriftliche Zustimmung darf weder das Buch in seiner Gesamtheit, noch teilweise Auszüge kopiert, veröffentlicht noch geschäftlich genutzt, vervielfältigt, in Umlauf gebracht, veröffentlicht (auch nur teilweise oder sinnesgemäß) oder vermarktet werden.

Ein Verstoß gegen dieses geistige Eigentumsrecht wird zur Strafanzeige gebracht und zieht weitere gerichtliche Schritte sowie eine Schadensersatzklage mit sich.

 

Januar 2010, Georg Goetiaris

 

 

 

Vorwort

 

Bevor Sie sich den Aussagen und Thesen dieses Buches widmen, liegt mir sehr viel daran, eine grundlegende Tatsache gleich hier im Vorfeld klarzustellen.

 In diesem Buch berichte ich nicht nur von alten Völkern und deren Kulturen, welche zum Teil noch heute praktiziert werden.

Ich möchte hierzu bemerken, dass es sich bei diesen Kulturen, so wie auch bei allen anderen Verhaltensregeln im Leben in dieser Welt zwar nicht immer alles richtig ist, aber ich achte und respektiere jede dieser Kulturen und Bräuche und bin versucht jene in ihrem Sinn und Zweck zu verstehen. Ich verurteile keine Kultur oder Religion sowie die Auffassungen anderer Menschen und Völker, solange diese keinem anderen vorsätzlich Schaden zufügen, missbrauchen oder unterdrücken.

Wenn ich in diesem Buch von Religion und Kirche spreche, was nicht immer gerade zu deren Gunsten ausfällt, so meine ich damit nicht eine besondere sondern alle Weltreligionen, gleich ob diese als solche anerkannt sind oder nicht.

Wenn ich an diesen Religionen oder Kulturen eine gewisse Kritik übe und diese auch ausspreche, so beruht diese Aussage nicht nur auf meine eigene Meinung sondern ist nachweislich Geschichte <Welt- und Zeitgeschichte>.

Diese Aussage betrifft alle Religionen und Glaubensrichtungen sowie alle neuen wie auch alten politischen Richtungen der Machtrepräsentierenden Regierungen dieser Welt.

Somit ist diese Niederschrift weder eine Verurteilung noch eine Anklage an jene Benannten. Es handelt sich hierbei um ein Stück trocknender Weltgeschichte welche sich über Jahrtausende ereignet hat, sowie noch immer ereignet und von mir vollkommen neutral betrachtet, in eigenem Wortlaut niedergeschrieben wurde.

 Dieses Buch behandelt zwangsläufig, auf der Suche nach dem Sinn und Zweck des Lebens im Universum, die Weltgeschichte des Menschen seit Anbeginn seiner Spezies auf dieser Erde.

Die Erscheinungsbilder der dabei entstandenen Religionen, Regierungen, Königshäuser, Kulturen, Glaubensauffassungen und –Richtungen, auch Sekten, gleich ob diese noch existent sind oder nicht, sind somit rein sekundär und nur eine Randbetrachtung, um das Primärthema zu verdeutlichen.

 Ferner möchte ich an dieser Stelle eindeutig und unmissverständlich erklären, dass es sich bei der Bruderschaft des Georg Goetiaris weder um eine Sekte noch um eine Psychoorganisation handelt. Diese Bruderschaft ist unauffällig und fügt keinem Menschen Schaden zu, gleich welcher Art oder Weise.

Das Ziel sowie das Bestreben dieser Bruderschaft ist die Suche und der Erhalt der Urinformationen jener alten Kulturen und Religionen sowie Lebensweisheiten, auf der Suche nach der wahren Bestimmung des Menschen und dessen Dasein in dieser Welt.

 Wir, dass heißt die geheime Bruderschaft Goetiaris Enchiridion Mysterien, sind der Auffassung, dass der Mensch <jeder Mensch> seine bestimmte Aufgabe hat, welche es zu erfüllen heißt. Wenn der Sinn dieser Erfüllung der Gesamtaufgabe nicht aufgedeckt und ausgeführt wird, so kann und wird die Vorhersehung der Naturgesetzmäßigkeit nach einer anderen Möglichkeit um des Lebens Willen im gesamten Universum handeln müssen. Dieser evolutionäre Vorgang würde das Ende der menschlichen Spezies bedeuten.

 Es mag unklar sein, warum der Mensch auf Grund seines entgegengesetztes Verhalten, diese Möglichkeit der Gefahr achtlos oder vielleicht sogar vorsätzlich in Betracht zieht. Es ist aber auch eine Tatsache, dass jener negative Einfluss von nur wenigen <auf die gesamte Masse dieser Spezies betrachtet> dafür aber sehr einflussreichen Menschen ausgeht.

Wir sprechen hier von Macht und Kontrolle als Leitmotiv jener Menschen.

 Es erscheint daher gerade in der heutigen Zeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse und Möglichkeiten mehr als wichtig, die Wahrheit um die Naturelle Vorhersehung zu ergründen und jenen Bestimmung zu erfüllen, damit auch in Zukunft das Leben des Menschen auf Erden möglich erscheint.

Ein Leben ohne Kriege, Katastrophen, Krankheiten und Lieblosigkeit. Ein Leben ohne falsche Ideale. Ein lebenswertes Leben in Frieden, gegenseitiger Achtung, Ehrlichkeit und Liebe.

 

Ein Leben unter Brüder und Schwestern und frei von jeglicher Angst.

 

Die Rezeptur für ein solches Leben wurde uns vorgegeben und ist in den alten Überlieferungen aller Kulturen und Religionen sowie alle Heiligen Niederschriften in ihrer Urform zu finden. Sie ist noch in ihrer gesamten Reinheit erhalten und es gibt in allen Völkern dieser Welt nur diese eine reine Urform.

Leider ist diese stets falsch oder unzureichend übersetzt und somit in einer bereits verfälschten Form unwissentlich weitergegeben worden. Im Laufe der Zeit und unter der Betrachtung der egoistischen und eigennützigen Denkweise verschiedener Menschen, ist aus jener Urweisheit eine Vielfalt an Geschichten geworden, die jede Kultur, jedes Volk für sich in Anspruch nimmt.

 Wir sind alle die gleichen Menschen, gleich welcher Hautfarbe oder Herkunft, und so kann es nur eine Schöpfung geben welche uns erschaffen hat.

Es ist unsere Heilige Pflicht diese Wahrheit zu finden, diese richtig zu deuten und für jeden verständlich zu machen.

Was dann auch immer geschehen mag liegt in den Händen der Schöpfung und damit in den Händen eines jeden Menschen selbst, Gott stehe uns bei.

 So ist ein Jeder der selbst auf der Suche nach der Wahrheit oder sich selbst ist, solange er ehrlich und reinen Herzens ist, in dieser Bruderschaft willkommen. Doch möge er bedenken, dass er eine große Verantwortung übernimmt. Eine Verantwortung nicht nur für sich selbst sondern für all jene Menschen die ihm vertrauen und für die er mit seiner Suche eine gewisse Hoffnung darstellt.

 

Georg Goetiaris

 

 

    

1.  Kapitel

 

 

     Im Grunde beginnt an dieser Stelle erst dieses Werk oder Buch der Thematik um die Suche nach der Wahrheit um den Sinn des Lebens und was sich hinter diesem Leben als Geheimnis verbirgt.

 

So wie wir die Welt kennen und wahrnehmen, wird jedes Individuum gezeugt und geboren. Für die Zeugung spielen verschiedene Gefühle eine wichtige Rolle. Gefühle und Merkmale die wir bis heute noch nicht wirklich entschlüsseln konnten, selbst bei unserer eigenen Spezies nicht.

Nicht einmal die allgemeine Schulwissenschaft sowie ihre Thesen der Biochemie, die hierfür verantwortlich gemacht werden und im ersten Augenblick auch ein reales Bild ergeben würden, können nicht den gesamten Schlüssel darstellen.

Bedenkt man, dass jede Auswirkung ihre Ursache hat. Es geht hierbei also nicht um die Auswirkungen sondern um die Ursache. Der Singular ist bewusst gewählt, da es bei der Wahrheit nur eine Ursache geben kann.

Alle Weisheit ruht auf nur einer Säule.

 Für die Geburt oder besser gesagt den Geburtsvorgang mögen Gefühle, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle spielen. Hier ist der Wille gefragt und von unersetzlicher Wichtigkeit. Der Wille jenes Wesen um jeden Preis zu gebären und selbst dabei am Leben zu bleiben um das Überleben des Nachkömmlings zu sichern, um so die eigene Spezies und deren Fortbestand zu gewährleisten.

Hierauf folgen eine wahre Flut von Gefühlen, welche dazu dienen sollen, dass Neugeborene solange zu schützen und zu verteidigen, auch unter dem Einsatz des eigenen Lebens, bis es selbständig leben und für sich sorgen kann. Diese Gefühle bestehen aus einem Sammelsurium an Gefühlswahrnehmungen, welche wir zusammengefasst schlicht Liebe nennen. Hierbei sei jedoch noch bemerkt, dass jeder, zumindest was den Menschen betrifft, etwas anderes unter Liebe versteht. Von allen anderen Lebensformen wissen wir die Zusammenhänge nicht, aber der Mensch wird den Begriff Liebe stets anders darstellen oder formulieren.

Hierbei sei noch angemerkt, dass wir bei dieser Darstellung nur jene Lebensformen besprochen haben, welche wir als Mensch oder Tier anerkennen. Nicht betroffen von unserer Thematik sind die Pflanzen und die so genannten niedrigen Lebensformen.

Es steht zwar außer jeder Frage, dass diese Kreaturen auch leben, nur ist deren Leben zu wenig erforscht um darauf Bezug nehmen zu können. Dennoch wollen wir diese nicht vergessen, da wir zu einem späteren Zeitpunkt noch darauf zurückkommen werden.

Im Zyklus des Lebens würde sich nun der Vorgang von Zeugung, Gebären und Aufzucht stets wiederholen.

Hiermit sind wir auch bereits bei unserer nicht nur ersten sondern auch grundelementaren Frage angelangt. Die Frage lautet, welchem Zweck dient dieser immer wiederkehrende Werdegang?

Wenn uns eins die Natur gelehrt hat, dann ist dies die Tatsache, dass nichts ohne Grund geschieht. Ob wir jenen Grund und dessen Notwendigkeit verstehen sei dahingestellt, schließlich sind wir auch nur Geschöpfe welche diesen immer wiederkehrenden Zyklus unterliegen.

Um diesen Zyklus einmal zusammenzufassen aus dem unser Leben besteht, zählen wir den sich ständig wiederholenden Werdegang noch einmal auf.

Da gibt es, gehen wir der Einfachheit halber vom Menschen aus, zwei Menschen von denen jeder ein anderes Geschlecht besitzt. Auf der Basis von bestimmten Gefühlen sowie noch weiteren anderen Merkmalen, ziehen sich diese zwei Menschen gegenseitig an.

Diese sehr starken Gefühle, welche auch jene anderen Merkmale steuern, werden durch gewisse chemische Körpersäfte, welche wir Hormone nennen, ausgelöst. Das dabei entstehende Gefühl nennt der Mensch Liebe. Obwohl die Liebe im eigentlichen Sinne nichts weiter als ein biochemischer Vorgang ist, der einzig der Arterhaltung dient und der Mensch, wüsste er um diese trockenen Vorgänge, diese wahrscheinlich beeinflussen würde, hat die Natur uns ausgetrickst. Sie hat der Liebe ein so starkes und unwiderstehliches Gefühl des sexuellen Begehrens vorgeschaltet, dass es uns scheinbar unmöglich erscheint, uns dagegen zu wehren.

Diese beiden Menschen begegnen sich also und verlieben sich ineinander. Es kommt zum geschlechtlichen Akt der Begattung. Dabei zeugen Mann und Frau gemeinsam ein neues Leben der eigenen Spezies. Die Frau wird Schwanger und nach ca. neun Monaten bringt die Frau jenes Kind zur Welt, welches in der Zeit von der Begattung bis jetzt zur Geburt herangewachsen ist. Diesen Vorgang nennen wir Gebären.

Ist das Kind unter mehr oder weniger Schmerzen durch den Geburtskanal der Frau zur Welt gekommen, so beginnen jener Mann und jene Frau, welches jetzt die Eltern des Kindes sind, mit dessen Aufzucht. Das Kind selbst hat bereits bei der Zeugung von beiden Elternteilen gewisse Eigenschaften mitbekommen, sprich geerbt.

Es muss an dieser Stelle noch erwähnt werden, das die Zeit der Schwangerschaft, jene Zeit in der das Kind im Bauch der Mutter heranwächst, bei den verschiedenen Individuen verschieden lang an Zeit ist.

Nach der Geburt des Kindes kommt die Zeit der Aufzucht. Dies bedeutet, dass sich die Eltern solange um das Kind aktiv kümmern müssen, bis es soweit selbständig ist um sein Leben allein bestreiten zu können.

Um etwas genauer auf jene Aufzucht einzugehen sei hier kurz der normale Werdegang aufgezeigt. In der ersten Zeit ist das Kind völlig unbeholfen. Es muss von den Eltern ernährt werden und auch für die Sauberkeit, was die Rückstände der Verdauung betrifft, will gesorgt sein.

Ferner ist das Kind gegen alle möglichen Gefahren zu schützen. Da das Kind sehr lernbegierig ist, will es auch stets umsorgt werden. Diese Extremzeit der Fürsorge nimmt in der Regel ein bis drei Jahre ein. Es sei noch erwähnt, dass ein solches Kind bis zu einem Alter von ca. einem Jahr nicht laufen kann und erst nach ungefähr 5 bis 6 Monaten anfängt auf allen Vieren zu Krabbeln, wie wir dies als einzig mögliche Fortbewegung nennen.

Mit dem ersten Lebensjahr und den ersten eigenen aufrechten Schritten nach ca. einem Jahr ist der Prozess der Aufzucht jedoch noch lange nicht abgeschlossen.

Es kommen noch viele Jahre des betreuten Heranwachsens, welche begleitet sind von Krankheiten, Lernprozessen, Erziehungsmethoden und Beschützen vor fremden negativen Einflüssen.

Dieser Werdegang dauert in der Regel zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Jahre. Abgesehen, dass oftmals in dieser Zeit noch ein bis zwei weitere Kinder unter den gleichen Voraussetzungen folgen, haben sich am Ende der gesamten Zeit, also nach ca. dreißig bis fünfunddreißig Jahren, mehr oder weniger nervlich wie auch physisch aufgebraucht.

Die Eltern sind zu diesem Zeitpunkt so ungefähr fünfzig bis sechzig Jahre alt.

Das Bedeutet, dass sie den größten Teil ihres Lebens der Aufzucht ihrer Kinder oder Nachkommen gewidmet haben. In dieser Zeit hatten sie nicht nur Freude an der eigenen Familie, die sie ja nun waren, sie hatten auch viele Sorgen, viel Ärger und so manche negative Auseinandersetzung. Zum Teil mit den Kindern, zum Teil aber auch unter sich als Eltern.

Letztlich war jeder der beiden Elternteile darum bemüht den Kindern so viel wie nur möglich an guten Ratschlägen fürs Leben mitzugeben und somit auf ihr späteres Leben vorzubereiten.

Die Eltern waren die gesamte Zeit damit beschäftigt und versucht, ihre Kinder so gut wie es nur ging auf das Leben zu schulen und vorzubereiten, damit diese es später einmal besser haben sollten als sie selbst. Sie, die Kinder, sollten es im Leben zu etwas bringen und sich stets durchsetzen können und nach Möglichkeit an der Spitze bestehen.

Dabei spielte die bei der Zeugung erlangte Erbmasse eine erhebliche Rolle. Von dieser Erbmasse, welche die Kinder von beiden Elternteilen mitbekommen haben, hängt sehr viel im weiteren Leben der Kinder ab. Hier spielen Krankheitsveranlagungen, Intelligenz, Durchsetzungsvermögen, soziale Eigenschaften und noch vieles mehr eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Des Weiteren können wir es als bewiesene Tatsache betrachten, dass sich jene Erbmasse über viele Generationen zurückzuverfolgen ist. So tragen also unsere Kinder noch Verhaltensmuster unserer Ur, Ur, Urgroßeltern in sich.

Erst durch die, in neuen Partnerschaften, auftretenden Blutlinien zwischen den jeweiligen Partnern, verliert sich im Laufe der Zeit diese Erbmasse und wird in dem gleichen Zeitraum gegen immer neue Erbmassen ersetzt.

Ist dies nicht der Fall, tritt eine Inzucht ein, welche besagt, dass sich Familienangehörige der gleichen Blutlinie untereinander vermehren, kommt es unweigerlich zu Missbildungen, Geistesschwäche und noch viele weitere Degenerationen, bis hin zu Todgeburten der gezeugten Nachkommen.

Diese Form der erbverbesserten Weitergaben hat seinen besonderen Grund. Da es in der Natur stets Gegensätze gibt und jeder dieser Gegensätze um seinen eigenen Bestand kämpft, ist es, um des Gleichgewichts wichtig, sich den jeweiligen und immer neuen Umständen anzupassen. So wie z. B. Vieren im Laufe der Zeit immer neue Resistente entwickeln um ihre Bestimmung zu erfüllen. Worin diese Bestimmung auch immer bestehen mag sei an diesem Punkt noch nicht von bedeutender Wichtigkeit, da wir hierfür ohnehin keine zufriedenstellende Erklärung haben. Die Natur ist so betrachtet also doch unfehlbar. Was hier fehlerhaft wirkt, ist nichts weiter als ein ständiges Nachbessern aller vorkommenden Formen.

Wir dürfen diese Tatsache nicht nur auf unser Leben hier auf unserer Erde beziehen. Wir sollten uns hierbei die unendlichen Ausmaße des gesamten Universums vorstellen. Das gesamte Universum ist erfüllt von Leben. Ich meine damit nicht irgendwelche Außerirdischen, ich meine das Leben an sich. Das Leben als eine Art von vielfältiger und zum größten Teil noch unbekannter Materie. Leben ist eine Kraft, die alles durchflutet. Eine Kraft, die unvergänglich ist. Sie mag sich als auftretende Form verändern aber nicht an Masse.

Dies ist kein Zufall. Die Natur ist so programmiert, dass sie sich und ihre Kreaturen stets den zeitlich gegebenen Umständen anpasst.

So betrachtet können wir nicht davon ausgehen, dass die Natur perfekt ist und alles was sie hervorgebracht hat und hervorbringt, für immer und ewig vollendet ist.

Alles befindet sich in ständiger Bewegung und unterliegt der steten Veränderung. Dies ist wiederum ein Grund jene These aufzustellen, dass auch die Natur sich in einem Raum befindet, der sie aller Wahrscheinlichkeit auch hervorgebracht hat.

Sollte sich diese These bestätigen, so wäre selbst die Natur nur eine weitere Schöpfung von etwas, was wir bislang nicht begreifen.

Was hat den Raum erschaffen oder wie ist dieser Raum beschaffen, der das was wir als Natur bezeichnen hervorbringen und auch beherbergen kann? Was ist das für ein Raum? War er schon immer da?

Doch wollen wir nicht zu weit abschweifen. Bleiben wir zunächst bei der Zeugung der Arten und deren fortwährende Anpassung um das eigene Überleben zu sichern.

Nur durch die ständige Kreuzung der Blutlinien einer Lebensform, durch die Veränderung der Erbanlagen, kann eine Art die sich auch ständig ändernden Faktoren der Umwelt anpassen.

In der Umgangssprache würden wir diesen Vorgang Mutieren nennen. Mutieren, das Verändern und Anpassen, bedingt durch die vorhergehenden Fehler oder Überlebensschwierigkeiten anhand der Informationen welche sich in der Erbmasse abgespeichert haben.

Von Bedeutung hierbei ist die Tatsache, dass umso mehr verschiedenes Erbmaterial, umso mehr Informationen für die notwendige Form der Anpassung der betroffenen Spezies.

Ich möchte an dieser Stelle ein kleines Beispiel einfügen. Der Hai hat sich seit Millionen von Jahren nicht verändert. Obwohl sich sein Umfeld in welchem er lebte und damit auch seine Lebensbedingungen einer ständigen Veränderung unterlagen, war er so optimal angepasst, dass sich seine Veränderungen auf ein Minimum beschränken konnten.

Unter den Ständigen Bedingungen der allgegenwärtigen Veränderungen aller Lebensformen und deren Umfelder, gibt es nur zwei Möglichkeiten für die Arten.

Entweder gelingt es der Art sich durch Veränderung, abgestimmt auf die Verhältnisse, anzupassen und damit, vielleicht um einiges verändert, zu Überleben.

Die zweite Möglichkeit ist weniger kompliziert, dafür aber für uns umso dramatischer. Diese Möglichkeit ist sehr einfach. Jene Spezies, welche es nicht schafft, sich den neuen veränderten Umständen der Lebensformen anzupassen stirbt schlicht und ergreifend aus.

Fakt, die Natur verändert sich ständig und bessert alle Lebensformen, welche sie für ihre Symbiose zur eigenen Existenz als <Natur> benötigt, nach.

Auch wenn wir dieses Prinzip nicht begreifen können oder wollen, so sollten wir uns den Leitsatz verinnerlichen – Wer das Große verstehen will muss zuerst das Kleine begreifen.

Dieses Prinzip finden wir in der gleichen Weise im Mikrokosmos wieder.

Hierbei stellt sich uns jedoch die berechtigte Frage in welchem Kosmos wir uns eigentlich befinden.

Im Grunde gibt es keinen festen Mikro- und Makrokosmos. Ebenso wie es im Leben zwar eine Vielfalt von Grauzonen gibt aber nicht wirklich schwarz oder weiß. Auch der Kosmos hat eine unendliche Abstufung, was seine Größenverhältnisse betrifft.

Die eigentliche Schwierigkeit für uns in unserer Welt ist die, dass wir nicht bestimmen können, in welcher Größenordnung wir eigentlich Leben. Letztlich betrachten wir das Universum nur aus unserer Sichtweite. Das betrifft auch unsere Vergleichsmöglichkeiten nach oben wie nach unter.

Also, wir sind bemüht unter den schwersten Bedingungen zu überleben, auch wenn uns diese Tatsache manchmal nicht bewusst erscheint, wir müssen Töten um zu Leben. Obwohl wir um diese schwierige Last wissen, zeugen wir weiteren Nachwuchs.

Wir zerstören die Natur und damit uns selbst, obwohl wir es nicht wollen und uns um die Folgen sorgen und fürchten.

Aber nicht nur wir verhalten uns nach diesem Muster. Alle weiteren Lebensformen, welche uns bekannt sind verhalten sich ebenso, auch wenn die oftmals nicht den Anschein macht. Wissenschaftlich betrachtet könnte man meinen, dass die Lebensformen nach diesem Muster programmiert sind.

Religiös betrachtet könnte man den Verdacht hegen, wir befinden uns in der Hölle, einer Hölle mit verschiedenen Abstufungen.

Wenn wir uns das uns bekannte Universum betrachten, sehen wir stets das gleiche Prinzip. Hier stellt sich nun die Frage, wozu das alles?

Warum jenes Verhaltensprinzip? Welches Muster der Logik versteckt sich hinter all diesen Mysterien?

Wenn es eine übergeordnete Kraft gibt, die der Ursprung von Universen, der Natur und ihren Gesetzmäßigkeiten, allen Lebensformen sowie Verhaltensformen ist, so kann es nur sehr schwer, wenn überhaupt, glaubhaft erscheinen, dass dies im Sinne dieser schöpferischen Kraft ist.

Hierfür kann es nur die eine Erklärung geben, die, dass wirklich schon immer alles vorhanden war und über die Zeit hinweg dabei ist sich allen Anforderungen anzupassen um am Ende jene Vollkommenheit sowie Unsterblichkeit zu erlangen, von denen in den Religionen die Rede ist.

Wenn dies jedoch der Fall wäre, so würden mit dem Erreichen jener Ziele der absolute Stillstand und damit der eigentliche Tod eintreten.

Wir können die Dinge aus allen nur möglichen Perspektiven betrachten, eine zufriedenstellende Erklärung werden wir jedoch nicht erhalten. Vielleicht können wir uns nur einfach nicht damit abfinden, dass wir in einer Natur leben, die nicht so perfekt ist wie sie scheint. Vielleicht ist dieser Wunschtraum von uns nur eine Art von Illusion, die uns in der Not trösten soll und unserem Leben einen Sinn gibt. Wer kann sich schon damit abfinden, dass alle Quälerei in unserem Leben ganz umsonst gewesen sein soll?

Wer kann sich schon damit abfinden, dass er nur Überleben kann indem er das Leben anderer zerstört?

Es sei denn, der Tod an sich ist nicht das für was wir ihn halten. Mit dieser Frage stehen wir allerdings wieder ganz am Anfang all unserer Thesen.

Ich kann, aus ganz speziellen Hinweisen, nicht glauben, dass wir mit unseren Thesen so falsch liegen. Im weiteren Verlauf dieses Buches werde ich noch genau auf jene Hinweise aufmerksam machen, welche auch sie als Leser überzeugen sollten.

Was haben wir an sogenannte Fakten? Da ist unsere Denkweise, dass die Natur nichts Unnötiges macht.

Ferner stellt sich uns die Frage, warum die Schöpfung, die Natur mit all ihren Daseinsformen stets nachbessert und insofern es nicht mehr als notwendig betrachtet wird, selektiert.

Es findet also immer ein fortlaufender Ausgleich statt, der nur jene Lebensform weiterbildet und angleicht, wenn diese von Nutzen ist.

Über diesen Nutzen oder die allgemeine Auffassung von Nutzen sei an dieser Stelle noch nicht das Thema unserer Thesen.

Gleichzeitig sorgt die, einigen wir uns einfach für die Zukunft auf den Begriff, „Schöpfung“, so kann jeder der Leser seinen Gott gerecht werden, dafür, dass in dem gesamten Geschehen weder das Potential der Energie noch der Arten insgesamt sowohl im Verhältnis zueinander sich verändert oder gar verloren geht. Das Gleichgewicht bleibt also stets erhalten.

Hierzu sollte noch bemerkt werden, dass diese Erkenntnis nur bei uns auf der Erde wirklich nachzuvollziehen ist. In unserem Sonnensystem können wir diese Vorgänge nur erahnen und vermuten, nicht aber mit Anhaltspunkte Bestätigen.

Wir sprechen hier noch immer nur von unserem Sonnensystem. Sicherlich könnte man an dieser Stelle mit Zahlen sehr viel Eindruck und Verwirrung erreichen, doch möchte ich hier nicht mit wissenschaftlichen Maßstäben glänzen, sondern den Versuch unternehmen, dass ein Jeder diese schon jetzt schon nicht einfache Interpretation versteht.

Als ein leicht verständliches Beispiel möchte ich jene Tatsache erwähnen, dass unsere Sonne acht Minuten braucht bis ihr Licht auf unserer Erde angelangt ist. Wenn wir also in den Morgenhimmel schauen, so blicken wir acht Minuten in die Vergangenheit.

Nun sollten wir uns einmal vorstellen, dass wir, wenn wir zum nächtlichen Sternenhimmel hinaufschauen, nur die Sonnen als Sterne sehen können, da die möglichen Planeten, so wie unsere Erde ein solcher ist, nicht betrachten können, da ihre Lichtrefflektion zu schwach ist.

Um nun doch einen verständlichen Vergleich in diesem Thema zu schaffen, hier doch eine Zahl. Um in der eigenen Galaxie den nächsten Stern, sprich Sonne eines möglichen Sonnensystems zu erreichen benötigten wir einige Lichtjahre. Wir würden uns aber wohlbemerkt noch immer in unserer Galaxie befinden.

Um dies einmal zu erklären, unser Universum besteht aus einer Vielfalt von Galaxien. Eine jede Galaxie beherbergt etwa 10 Millionen bis 100 Millionen Sonnensysteme, so die Schätzung der Wissenschaft. Dabei sind wir noch immer bei der Galaxie, die sehr wahrscheinlich sehr unterschiedlich in ihrer Größe sind.

Kommen wir nun zu unserem Universum. Hier können wir nur von dem Reden, was sich durch unsere Messinstrumente nachweisen lässt. Damit können wir aber weit über jedes, noch so modernes optisches Teleskop zurückgreifen, es ist jenes Elektronenteleskop, welches keine Bilder mehr aufzeigt, sondern nur noch die elektromagnetischen Wellen bzw. Röntgenstrahlung oder Energien sowie die Lichtprismen und deren Schwingungen der Wellenlänge aufzeichnet.

Nach den Beobachtungen jener verschiedenen Betrachtungsweisen, seien es unsere auf der Erde befindlichen Teleskope, die Elektronenteleskope sowie das Weltraumteleskop, welches in der Optik nicht durch die Atmosphäre der Erde gestört wird, ergeben sich die verschiedensten Bilder und damit auch die verschiedensten Ansichten und Theorien.

Vor langer Zeit war diese Theorie die einfachste und allgemein einzige. Da war die Erde mit all ihren Lebensformen. Diese Erde war der einzige Planet auf dem es Leben gab. Über diese Erde Spannte sich der Himmel mit seiner Sonne, dem Mond und all den Sternen. Dieses Ganze wurde von, je nach Kultur, Religion und Glaube, von Gott oder den Göttern erschaffen. Dieser Gott oder diese Götter waren für alles Geschehen zuständig.

Jener Gott oder die Götter wohnten im Himmel.

Aber da gebe es noch gewisse Gegenspieler. Im Christentum war oder ist es der Teufel oder auch Satan genannt. Dem Mythos nach, sollte er ein gefallener Engel Gottes sein. Diese Engel von denen wir hier reden, waren das sogenannte Gefolge Gottes.

Auch der Teufel hatte seine Gefolgschaft, dies waren die Dämonen. Des Teufels Aufgabe bestand darin das Schlechte auf Erden zu verbreiten und dafür die Menschen zu verführen oder zu benutzen.

Seine Beheimatung fand der Teufel in der Hölle. Diese Hölle war jene Unterwelt, die sich irgendwo tief in der Erde befand, dort wo das ewige Fegefeuer brannte und wohin jene Menschen kamen, die sich dem Teufel ergeben hatten und schlecht waren. Sie blieben für alle Zeit dort und mussten höllische Qualen erleiden.

Die guten Menschen, jene Frommen, die stets nach Gottes Wille gehandelt hatten, kamen nach ihrem Tod in den Himmel. In jene Heimatstädte Gottes, welche das Paradies genannt wurde.

An dieser Stelle muss ich jedoch noch bemerken, dass diese Meinung, jener Glaube, noch immer bei den meisten Menschen vertreten wird.

In anderen Kulturen und Religionen ist es nicht anders. Der mehr oder weniger einzige Unterschied hierbei ist die Tatsache, dass es in den verschiedenen Kulturen und Religionen der Erde, sei es zu heutiger Zeit oder früher, nur einen Gott, einen Schöpfer gibt. In anderen Kulturen und Glaubensauffassungen wiederum handelt es sich um mehrere Götter, oft mit einer königlichen Hierarchie, die jene guten Menschen an ihre Seite oder in ihre Mitte nahmen oder in einem Tier wieder zum Leben erweckten.

An Stelle des Teufels finden wir hier die verschiedensten Arten und Formen von Dämonen und Geistern. Auch ihre Aufgabe bestand darin das Böse auf der Erde zu verbreiten und die Menschen auf ihre Seite für ihre Zwecke zu gewinnen. Auch hier ist der Lohn der gleiche.

Trotz aller Wissenschaft und deren Erkenntnisse, hat sich diese Auffassung bis zum heutigen Tag gehalten. Dies ist insofern sehr ergreifend traurig, dass sich bei jener Auffassung des Glaubens in jede Richtung auslegen lässt, soweit es um gut und böse geht.

Noch immer haben wir es nicht gelernt, Glauben, Religion, Kultur und Wissenschaft als etwas Gemeinsames zu sehen.

Wenn das, an was wir im religiösen Sinne glauben, wirklich der Realität entspricht, so stellt sich doch zwangsläufig die Frage wo ist jener Himmel in dem sich das Paradies befinden sollte.

Des Weiteren, wie klein müsste wohl die Hölle sein, wenn sie sich im gesamten Universum in den Tiefen der Erde befindet?

Selbst wenn wir annehmen, dass die Erde insgesamt die Hölle, mit all ihren Abstufungen darstellt, wäre, gemessen am Universum, der Platz doch verschwindend klein. 

Im Grunde gibt es hierfür nur die Auswahl von zwei Erklärungen.

Die erste Erklärung wäre, es gibt im Sinne der Schöpfung keine Hölle oder einen ähnlichen Ort.

Die zweite Erklärung wäre, dass wir das Universum, von seiner Größe her betrachtet, aus der falschen Perspektive sehen und es daher völlig falsch einordnen.

Es besteht natürlich auch noch jene Möglichkeit, dass beide Erklärungen gemeinsam zutreffen, wir aber dennoch eine, von den Religionen und Kulturen geprägte, falsche Anschauung sowie Vorstellung haben.

Doch lassen wir unsere eigene, moderne Kultur (bis vor ca. 4000 Jahren), einmal aus dem Spiel. Wir können davon ausgehen, dass dem frühen Menschen all jene Informationen eingegeben waren. Des Weiteren ist anzunehmen, dass die meisten Tiere und anderen Kreaturen und Geschöpfe auch heute noch über diese Informationen der Wahrheit verfügen.

Der Grund für das Abhandenkommen oder besser gesagt das Verdrängen dieser Wahrheiten und jenes Wissen darum ist die zunehmende Zivilisation. Der Mensch von heute ersetzte immer mehr, im Laufe der Zeit, seine eigenen Fähigkeiten durch seine technischen und elektronischen Errungenschaften ersetzte und dabei, ohne es bewusst wahrzunehmen, denkfaul und zum Sklaven seiner eigenen Errungenschaften  wurde.

Der Mensch, welcher in der Frühzeit lebte, war, um zu überleben auf die Natur und ihre so genannte Sprache angewiesen.

Weit bevor sich die sozialen und religiösen Strukturen beim Menschen auszuprägen begannen, beobachtete er die Natur sehr genau. Letztlich war und ist die Natur der einzige und wahre Lehrmeister. Der Mensch hatte am Anfang seines Daseins nur diesen einen Lehrmeister. Hier sei erwähnt, dass dies auch bis zum heutigen Tag noch so ist.

Wenn wir hier von der Natur reden, dann ist damit das gesamte Spektrum dieser gemeint. Dies bedeutet, das Wetter, die Jahreszeiten, die Pflanzen und Tiere, alle Elemente sowie alle, im Laufe der Zeiten, anfallenden Ereignisse welche die gesamte Natur hervorbringt. Aber nicht nur die naturell erdgebundenen Vorgänge, nein, auch die des Kosmos. So waren die Sterne seit jeher eine Herausforderung für jene Menschen.

Es ist sogar anzunehmen, dass man damals weit mehr über die Zusammenhänge wusste als in unserer heutigen Zeit. Es muss nicht unbedingt unsinnig erscheinen, wenn man die Sterne als Gottheiten angesehen hat. Auch sollte man nicht vergessen, dass die Menschen damals bereits um die Bedeutung der Sterne und deren Einflüsse auf das Leben auf Erden wussten.

So kannten sie die verschiedenen Bedeutungen um deren jeweilige Stellungen. Sie konnten sich, ohne jede Technik an den Sternen und ihren Standort am Himmel orientieren. Orientieren in einer Art die uns heute noch Rätsel aufgibt. Ohne die dazugehörige Zeitangabe und dies sogar mit einer Genauigkeit, die unsere heutigen Satelliten nicht übertreffen könnten.

Die Tiere wissen heute noch um die Geheimnisse welche sich hinter diesen Phänomenen verbergen und nutzen diese selbstverständlich, wahrscheinlich ohne sich dessen bewusst zu sein.

Alles in allem betrachtet ist der Mensch somit in seiner Entwicklung eher rückwärtsgegangen, zumindest was seine Selbständigkeit und Unabhängigkeit betrifft. So hat er sich zu Sklaven seiner eigenen Errungenschaften gemacht.

Wir glauben zwar alles beherrschen und das Leben in seiner Quintessens beeinflussen zu können, aber richtig betrachtet sieht die Wirklichkeit anders aus. Stellen wir uns nur allein jenes Szenario vor, dass die Computersteuerung von heute auf morgen ausfallen würde und dies Weltweit. Die gesamten Ausmaße lassen sich gar nicht auf einmal erfassen.

Es gäbe weder Energieversorgung, gleich welcher Art. Um nicht alles ausführlich zu beschreiben und es kurz zu machen, wir würden auf jene Zeit der Steinzeit innerhalb von wenigen Stunden oder nur Minuten zurückfallen.

Hierbei wären 99 Prozent der Menschen nicht mehr überlebensfähig. Innerhalb der ersten Tage würde die zivilisierte Menschheit aussterben. Es gleicht einer ungewöhnlichen Komik, dass jene Menschen der bestehenden Naturvölker die höchste Überlebensrate hätten. Wahrscheinlich würden diese sogar insgesamt überleben und somit zur Vorherrschaft auf diesem Planeten aufsteigen.

An diesem Beispiel können wir deutlich erkennen, wie sehr wir uns von den selbsterschaffenen Errungenschaften abhängig gemacht haben. Wir haben uns allesamt an einen sehr dünnen Faden gehängt, den wir selbst gesponnen haben, ohne dabei zu wissen wie lange dieser zu halten vermag und wie viel er tragen kann. Unsere Zukunft haben wir selbst so unsicher gestaltet, wie es keinem anderen intelligenten Lebewesen einfallen würde.

Wie sehr muss man wohl für ein solches Handeln von sich selbst eingenommen sein? Wie hochmütig muss unsere Denkweise sein um ein solches Konzept zu erschaffen und auch noch stolz darauf sein?

Es wäre vergleichbar mit der Handlung, in der jemand von einem Hochhaus springt im Glauben er könne Fliegen, da es die Vögel ja auch können und wir diesen Tieren so vieles voraushaben.

Eines könnten wir jedoch als Trost ansehen. Es wäre jene Tatsache, dass ausgerechnet die Menschen, welche wir als Wilde bezeichnen und auf die wir am liebsten verzichten würden und sogar dabei sind diese auszurotten indem wir ihnen den noch verbliebenen Lebensraum zerstören. Es würden diese Menschen sein, welche unsere Spezies auf dieser Erde sichern würde. Allein bei diesem Gedanken würde sich bei so gut wie allen Großkonzernen und Lobbyisten der Magen umdrehen. Aber es ist eine Tatsache, dass das wirkliche Leben nicht käuflich ist. Es ist wie ein Geschenk welches man sich verdienen muss und nicht vergessen sollte es auch sehr verantwortungsvoll zu pflegen.

 

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